Franz-Marc-Museum, Kochel, 2015

Der Quartalssäufer Don Birnam will für seine Schreibmaschine im Pfandleihhaus Geld für Alkohol, doch er findet kein geöffnetes Leihhaus. So halluziniert er Bizzares. In den Erinnerungen an Kindheit und Jugend, die sich in seinem Kopf mit seinen Wahrnehmungen vermischen, erscheint auch ein chinesisches Windspiel.

Fiebrig stand er da, schwach, mit glänzenden Augen und abwesendem Blick, und die Schreibmaschine, die ihm den Arm aus dem Schultergelenk zog, war wie ein Eisen, das von einem riesigen, tief im Mittelpunkt der Erde vergrabenen Magneten angezogen wurde, ein Gewicht aus Säure, die sich bis nach China fressen und ihn hinter sich herschleifen würde.

Der Wagen fuhr wieder an, und als die eingefrorenen Räder sich weiterdrehten, gaben sie schwerfällige, mühevolle, aber melodische Geräusche von sich, als schlügen hängende Glasscheiben gegeneinander – ähnlich den kleinen chinesischen Windspielen, die früher an der Seitenveranda hingen, aber viel lauter und sehr schroff.

Charles Jackson, Das verlorene Wochenende, 1944, Übersetzung von Bettina Abarbanell, 2014, Dörlemann