Der Wettersteinplatz ist durch Straßen, Wege und Baumreihen so gegliedert, dass er anders aussieht, je nachdem wo Sie stehen und wohin Sie schauen. Zwischen der Straßenbahnhaltestelle an der Grünwalder Straße und dem großen Eingang zur U-Bahn müssen Sie sich nur umdrehen, um etwas davon wahrzunehmen.

Wartender Mann und radfahrender Florian von Brunn in schwarz-weiß.
Blau, weiß. Der Obst- und Gemüsestand hat bei Sonnenaufgang noch geschlossen. Weiß, rot. Das neue „Café am Wettersteinplatz“ hatte kein Problem damit, den Namen des alteingesessenen Cafés in der Ladenzeile an der anderen Seite des Platzes zu kopieren.
Der Weg über die Grünfläche führt hinüber zum alten „Café am Wettersteinplatz“ und zum ehemaligen „Papier Conrad“.
Von außen war der Schreibwarenladen meist dunkel, so dass der Eindruck entstand, er hätte geschlossen. Betrat man das Geschäft, wurde das Licht angemacht, und die alte Dame darin brachte, wonach man verlangte. Wenn etwas teuer war, wieß sie gesondert darauf hin. Die Dame war über 80 Jahre alt und hat fast ihr ganzes Leben in diesem Geschäft verbracht, das schon ihren Eltern gehört hatte. Nun hat sie sich zurückgezogen.
Alle Bilder: Heike Kraemer, Herbst, 2017

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