In der Klinik hängt Theos Bild neben meinem Bett. So ist es leichter, morgens aufzustehen. Es ist ein Bild, an dem ich mich festklammere, wenn ich der Welt zu kompliziert werde. Wenn ich mich selbst und auch nichts anderes mehr verstehe. Dann denke ich, dass ich nur das Schwarz von meinem Gelb kratzen muss. Das…
Kategorie: China in Büchern
Nicholson Baker: So geht’s. Essays
… und ich sah über tausend chinesische Bücher. (Immer weiter für die Zukunft) Heute Nachmittag habe ich mir ein Fünfzigerjahre-Taschenbuch von Lao.Tse und ein Buch über die Tschecheslowakei 1968 ausgesucht. (Lao-Tse sagt: „Regiere ein großes Land so, wie kleine Fische gegart werden.“)(Sonntags auf der Müllkippe) … Auch die Pop-Tarts-Seite ist oft in Aufruhr. … Sie…
Natascha Wodin: Sie kam aus Mariupol
Im Oktober wird Lidia mit ihrer Familie nach Kasachstan evakuiert. In einem Güterzug geht die Reise durch ganz Russland – fast fünftausend Kilometer, eine Odyssee von über einem Monat durch das brennende Land, immer vor und zurück, bis an die Grenze nach China. … Entweder geht die Reise auf dem Wasserweg weiter, auf einem Schiff,…
Noah Sow: Die Schwarze Madonna. Afrodeutscher Heimatkrimi
Sie fragte sich, wie ein im Grunde kleiner Raum so viele Erker und Nischen haben konnte. Aus Feng-Shui-Gesichtspunkten war diese Kapelle außerordentlich optimierungsbedürftig. Noah Sow: Die Schwarze Madonna. Afrodeutscher Heimatkrimi (2019) BoD
Er hatte immer höhnisch über Leute gegrinst, die schwierige Texte als „Fachchinesisch“ bezeichneten.
Lydia Sandgren: Gesammelte Werke (2021)
„Und wenn sie nach Argentinien ist? Oder Chile? Oder China?“ „Fonny, bitte. Wie soll sie denn so weit kommen?“
James Baldwin: Beale Street Blues (1974)
Heinrich Steinfest: Mariaschwarz
Alexa paßte auf, wurde in jeder Hinsicht selbständig, trat ins Geschäftsleben ein und begann mit Tee aus China zu handeln. Das war damals relativ neu: grüner Tee. Die Leute glaubten noch, Tee würde edlere oder schönere Menschen aus ihnen machen, erst recht grüner Tee. Jedenfalls verstand sich Alexa sehr viel besser mit den Chinesen als…
Robert Menasse: Die Vertreibung aus der Hölle
Im frühen 17. Jahrhundert landet der Samuel Manasseh des Romans in einer „chinesischen Vorstadt“ von Amsterdam. Die Ankunft in der Freiheit schockierte Manasseh. Die Familie verließ das Schiff, stieg über die schwankene Landebrücke hinunter auf das Pier, und er sah … Mauren, Türken, Chinesen – Das war Holland? Sie gingen zunächst über den Zeedijk, wo…
Alfred Andersch: Sansibar oder der letzte Grund
Die innere Tür zur Gaststube war eine Schwingtür, die knarrend vor und zurück schwang, während er die Kästen hinauswuchtete. Ein Chinese, dachte Judith, ein großer, weißer, fetter Chinese. Nur nicht so leise wie ein Chinese. Ich kann den Pass nicht zeigen, sonst bin ich geliefert. Der Chinese läßt nicht mit sich reden. … oder der…
Chimamanda Ngozi Adichie: Americanah
Mariama war mit der Fisur ihrer Kundin fertig und besprühte sie mit Glanzspray, und nachdem die Kundin gegangen war, sagte sie: „Ich hole was beim Chinesen.“ … Mariama kam mit ölfleckigen braunen Tüten aus dem chinesischen Restaurant zurück und brachte den Geruch nach Fett und Gewürzen mit in den stickigen Salon. Sie hatte geschickte Hände…