„Peking: Der britische Gesandte Macdonald hat dem Tsung-li-Yamen erklärt, daß jeder Versuch, dem mit der Hongkong und Shanghai Banking Corporation abgeschlossenen Vertrag die Anerkennung zu versagen, als ein schwerer Vertrauensbruch angesehen werden würde. Zugleich hat der Gesandte das Tsung-li-Yamen auf die frühere Versicherung Salisburys hingewiesen, daß England China unterstützen werde, wenn irgendeine andere Macht Gewaltmaßregeln versuchen sollte, um die Aufhebung bereits unterzeichneter und ratifizierter Verträge zu erzwingen.“
Nein, es war kaum nötig, die Zeitung zu lesen.
James zeigte ihr den ganzen Glanz des Rokoko, grau und gold und chinesische Vasen und schmale, qanz lange geschweifte Sofas unter Spiegeln, die von bunten Schnitzereien umgeben waren.
Theodor schnitt von der ganzen Post zuerst das große Kuvert auf, in dem der Katalog der Versteigerung bei Brender lag: „Chinesische Keramiken.“ „Rufen Sie bitte Brender an, ich komme um fünf Uhr wegen der Auktion zu ihm.“
Als die Influenza aus Spanien zurückkehrte, war sie die spanische Grippe geworden.
…
Die Seuche ging nach dem Süden und Westen. Sie wütete auf den Fidschi-Inseln, auf den Philippinen. In Westsamoa starben siebentausend von dreißigtausend Samoanern. In Indien starben fünf Millionen Menschen. Es war nicht anders in Japan oder in China.
Im Oktober begann die Ratlosigkeit gegenüber dieser Krankheit immer größer zu werden.
Erwin fuhr noch in das Wohnungsbüro von Seiffert und telephonierte inzwischen mit Lotte. „Ich bin so mit Nestbau beschäftigt, ich komme erst später. Ich versuche einen Tausch im Ring zu machen.“
„Was ist los? Redest du chinesisch?“
„lch bin beim Wohnungsschleichhändler.“
Gabriele Tergit: Effingers, 1951, Schöffling & Co. (2019)