Seite 2 von 7

Vahrner Straße

Die Vahrner Straße führt von der Grünwalder Straße ziemlich genau zum Albert-Einstein-Gymnasium. Zahlreiche Schüler_innen wählen diesen Weg. Wenn er mit dem Fahrrad zur Schule fährt, benutzt auch mein Sohn diese Straße.

Schild an der Ecke Lautererstraße, 29. Juni 2018

Weiterlesen

Landfriedstraße

Diese Straße ist nach einem mutmaßlichen Totschläger und Ehrenmörder aus dem 7. Jahrhundert benannt, dem Agilolfinger Lantpert oder Landfried. Er soll zusammen mit ein paar Gehilfen den Bischof Emmeram in Kleinhelfendorf unsanft ermordert haben um die Ehre seiner Schwester zu schützen. In der Marterkapelle Kleinhelfendorf kann man Landfried und die anderen als lebensgroße Figuren bei ihrem unheiligen Werk betrachten.

Schild am Park an der Ecke Bad-Wiessee-Straße

Schild an der Ecke Gufidauner Straße

Weiterlesen

Schilcherweg

Der Schilcherweg ist die letzte Straße vor der Stadtgrenze. Danach kommt Grünwald.

Schild an der Ecke Geiselgasteigstraße, 22. Juni 2018

Weiterlesen

Schönegger Weg

Der Schönegger Weg führt zur Tram-Haltestelle Großhesseloher Brücke. Freitag Mittag: ich bin auf dem Weg zum Unterricht in die Schule in Grünwald. Um diese Zeit kommen viele Kinder und Jugendliche schon von der Schule. Sie begegnen mir auf ihrem Heimweg von der Straßenbahnhaltestelle.

Briefkasten an der Ecke Rabenkopfstraße, 5. Juni 2018

Weiterlesen

Chinesisches in 
Tage in Asmara 
von Jean-Christophe Rufin

Nicht viel Chinesisches ist 1985 in Asmara. Nur eine Türglocke in einem kleinen Laden.

Guangzhou 2018

Aber der Anblick dieses Trödelhaufens erschreckte ihn nicht. Er trat ein, und die Tür ließ ihr kleines chinesisches Glöckchen erklingen.

Jean-Christophe Rufin, Tage in Asmara, 1999, Übersetzung von Claudia Steinitz, Claassen

Chinesisches in 
Fischtal 
von Philipp Tingler

Düsseldorf, 2018

„Davon wird man auch nicht interessanter.“, sagt Gustavs Großmutter gerne über die Ausflüge, Umwege und Abwege im Leben. Und damit ist zugleich die ganze abgründige Bürgerlichkeit beschrieben, die das Leben der Hauptfigur bestimmt. Da hilft es auch nicht, dass Hausangestellte und andere Nebenfiguren absurde Nachnamen haben: Busenrost, Pechnest, Weichbrodt, Beutelwitz oder Breitsprecher. Die Erwähnungen von Chinesischem sprechen von Bildungsanspruch gepaart mit Abfälligkeit.

Weiterlesen

Wir, ihr und die Anderen – tatsächlich ist die SPD großartig!

Wir sind das Volk!

Wir schaffen das! – Naa, mir brauchen die Asylanten net.

Yes, we can!

Überall steht dieses „wir“, von dem sich manche angesprochen fühlen und andere nicht. Je nachdem, wer da „wir“ sagt, schließt es eine größere Zahl von Menschen ein oder aus, denn genau das ist die doppelte Funktion des „wir“: Einbeziehen und Ausschließen.

Im Chinesischen gibt praktischerweise es zwei Worte für „wir“, eines, das die Angesprochenen mit einbezieht, und eines, bei dem das zumindest offen ist.

Meistens ist das politisch genutzte „wir“ gruselig in seiner Arroganz. Weiterlesen

Bitte lesen: „Unter Weissen“ von Mohamed Amjahid

„Bist Du ein Mann oder eine Frau?“ Eine Chinesin saß neben mir im Bus. Dieser Bus war ausnahmsweise nicht überfüllt. Vor über 25 Jahren in Shanghai hatte ich sehr kurze Haare, und weil ich ohnehin so fremd aussah, verwirrte ich viele Menschen in Shanghai. Die Frau im Bus war nicht die einzige, die mir diese Frage stellte. Manchmal zupfte jemand dabei auch an meiner Kleidung. Oder fragte, nachdem meine Weiblichkeit festgestellt wurde: „Seid ihr Ausländerinnen nicht alle sehr freizügig?“ Weiterlesen

„Aber Frau Kraemer, Kisten sind doch nicht die Lösung!“

Guangzhou 2018

Mein außerordentlich begabter Schüler Julius F. nimmt kein Blatt vor den Mund, wenn es um die Bewertung meiner Fotos von der gemeinsamen Reise nach Guangzhou geht. „Warum fotografieren Sie Kisten?“ „Ich habe eine Scheu, Menschen zu fotografieren.“ „Das mag ja sein. Aber Frau Kraemer, Kisten sind doch nicht die Lösung!“

Ich verspreche eine Erklärung. Weiterlesen

Anselm Bilgri bei der SPD-Harlaching

Anselm Bilgri

Werte und der etwas verstaubte Tugendbegriff müssen gerettet und wiederbelebt werden, wenn wir über Wirtschaft und Politik diskutieren. Das war eines der Ergebnisse des Besuchs von Anselm Bilgri, ehemaliger Prior des Kloster Andechs im Ortsverein Harlaching. Auch chinesische Tugendbegriffe kamen zur Sprache: beim Vertrauen geht es nicht nur um das Vertrauen zu anderen, sondern vor allem auch darum, dass das eigene Verhalten vertrauenswürdig ist!

Zum Artikel auf der Seite der SPD-Harlaching

« Ältere Beiträge Neuere Beiträge »

© 2020 Heike Kraemer

Theme von Anders NorénHoch ↑